Reverse DCC
Portweiterleitung für einen XDCC-Download einrichten
Bei Reverse DCC wartet der Client auf eine eingehende Verbindung des Bots. Dafür muss der verwendete TCP-Portbereich den Client von außen erreichen können.
Nur bei tatsächlichem Bedarf aktivieren
Normale XDCC-Downloads benötigen diese Einstellung nicht. Aktiviere Reverse DCC erst, wenn ein verwendeter Bot dieses Verfahren verlangt oder autofetch den entsprechenden Fehler anzeigt.
1. Einstellung im Client öffnen
- Öffne die lokale Oberfläche des GUI-Clients beziehungsweise die IRC-Einstellungen deiner Client-Konfiguration.
- Aktiviere Reverse DCC.
- Notiere den eingestellten Start- und Endport.
- Speichere die Einstellungen und starte den Client bei Bedarf neu.
2. Feste lokale IP verwenden
Die Routerregel muss immer auf das Gerät mit dem autofetch-Client zeigen. Richte deshalb im Router möglichst eine feste DHCP-Zuordnung für dieses Gerät ein.
Eine feste öffentliche IP ist dafür normalerweise nicht erforderlich; entscheidend ist die gleichbleibende lokale Adresse im Heimnetz.
3. TCP-Portbereich weiterleiten
- Öffne die Portfreigaben oder Portweiterleitungen deines Routers.
- Erstelle eine neue Regel für TCP.
- Trage außen und innen denselben im Client eingestellten Portbereich ein.
- Wähle als Ziel das Gerät mit dem autofetch-Client.
- Speichere die Regel.
Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Router. Häufig heißen die Bereiche „Portfreigabe“, „NAT“, „Port Forwarding“ oder „Freigaben“.
4. Firewall des Client-Geräts prüfen
Eine lokale Firewall muss eingehende TCP-Verbindungen für denselben Portbereich zulassen. Öffne keine weiteren Ports und beschränke die Regel nach Möglichkeit auf das benötigte Programm oder Gerät.
5. Erneut testen
- Stelle sicher, dass der Client online ist.
- Reihe den fehlgeschlagenen Download erneut ein.
- Beobachte die Client-Logs.
- Bleibt die Meldung bestehen, prüfe Zielgerät, Protokoll und Portbereich der Routerregel.
Wenn die Weiterleitung trotzdem nicht funktioniert
- Der Internetanschluss kann eingehende IPv4-Verbindungen einschränken, etwa bei bestimmten Anschlussarten.
- Ein zweiter Router kann eine zusätzliche Weiterleitung erfordern.
- Eine VPN-Verbindung kann den erreichbaren Anschluss verändern.
- Der Bot kann vorübergehend nicht erreichbar sein.
In diesen Fällen ist Reverse DCC möglicherweise trotz korrekter lokaler Einstellung nicht nutzbar.